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Schwäbischer Albverein OG. Ebersbach-Fils
Bericht
von der Ganztagswanderung
am 23. August 2026
Die besondere Wanderung
„Kultur und Natur“
Seit Jahren schon Tradition ist die besondere
Ganztagswanderung – meistens im August – zu der Wolfgang
und Elli Golisch die Wanderfreunde der Ortsgruppe
Ebersbach des Schwäbischen Albvereins einladen. Diesmal
war das Kloster Wiblingen geplant. Die Tour begann am
Bahnhof Ebersbach, um von dort mit der DB nach Ulm zu
fahren. Glücklicherweise, den Prognosen - es könnte zu
Zugausfällen und Schienenersatzverkehr kommen - zum
Trotz, fuhr der Zug morgens am 23.08 mit nur kleiner
Verspätung ein. Der Exkursion stand somit also nichts
mehr im Wege. Keine große Wanderung, sondern nur kurze
Wege bei Umstiegen von Bahn auf Bus waren diesmal
vorgesehen. So erreichte man das Kloster Wiblingen
bereits am späten Vormittag und hatte genügend Zeit die
Basilika und den Bibliothekssaal mit Museum zu
besichtigen. Bereits im Jahre 1093 stifteten die Grafen
Hartmann und Otto von Kirchberg das dem heiligen Martin
geweihte Kloster und besetzten es mit
Benediktinermönchen. 1714 wurde die gesamte Anlage
grundlegend zu einem monumentalen barocken
Gesamtensemble erweitert und besitzt bis heute eine
große Bedeutung als Wallfahrtskirche. Da die Basilika
leider eingerüstet war, vermittelte ein von Burkhard
Siemoneit und Stefan Schumann aus 800.000 Legosteinen
erschaffenes Modell der Klosteranlage, das in einem Raum
des Museums über die Geschichte der Abtei, angesiedelt
ist, einen Eindruck der schmuckvollen Kirche. Besonders
erwähnenswert ist der im Nordflügel des Konvents zu
begehende Bibliothekssaal. Mit seiner prunkvollen
Rokoko-Ausstattung mit Säulen, Figurenprogramm und
beeindruckenden Deckenfresken dient er als
Aufbewahrungsort „für alle Schätze der Weisheit und
Wissenschaft“. Nach diesem geballten Kulturgenuss stand
nun nach einer kurzen Busfahrt und einem Fußweg durch
die von Baustellen übersäten Straßenzüge ein gemütlicher
Ausklang im Fischerviertel an. Individuell machte man
jetzt noch einen Spaziergang an der Donau entlang oder
in das touristisch interessante Fischerviertel. Für den
kulinarischen Abschluss waren Plätze im „Zunfthaus der
Schiffleute“ reserviert, die man durstig und hungrig von
den Eindrücken des Tages aufatmend einnahm. Gut gestärkt
bummelte man dann zum Münsterplatz und erreichte nach
kurzer Zeit wieder den Bahnhof. Eine erstaunlich
pünktliche Abfahrt des MEX 16 rundete diesen
erlebnisreichen Tag ab.
-- gl
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