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Familienabend mit
Jubilarehrung
Einmal
nicht zum Wandern, sondern zum Feiern trafen sich am 8. Oktober die Mitglieder
und Freunde der Ortsgruppe Ebersbach des Schwäbischen Albvereins im „Löwensaal“
zu ihrem diesjährigen Familienabend. Traditionsgemäß werden bei diesem
Höhepunkt des gesellschaftlichen Vereinslebens langjährige Mitglieder geehrt.
Zum ersten Mal in der fast 120 jährigen Geschichte konnte ein 70jähriges Jubiläum gewürdigt werden. Die 1. Vorsitzende
durfte Hans Knausenberger für seine jahrzehntelange Treue mit
Urkunde, Ehrenzeichen und einem Präsentkorb auszeichnen. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde Norbert Goll -
ebenfalls mit Urkunde, Ehrenzeichen und einem Buchpräsent - geehrt. 25 Jahr gehören Irma Luther, Dr. Wolf-Dieter Mayer, Dr. Gisela Mayer-Hecker
und Johanna Ulmer dem
Verein an. Leider waren diese 4 Jubilare durch Krankheit oder bereits vorher
getroffene Planungen verhindert. Ihnen wird die Urkunde bei einem Hausbesuch
überreicht.
Der
herbstlich geschmückte Festsaal sollte nicht nur der würdige Rahmen für die zu
Ehrenden sein, er sollte auch zum Frohsinn und zum Feiern animieren. Der
begeisterte Landschaftsmaler und Mundartdichter Hanns-Otto Oechsle brachte die
Anwesenden mit seiner Lebensphilosophie, natürlich so richtig in breitem Schwäbisch,
zum Schmunzeln und Nachdenken. In mancher Episode konnte man sich selbst
wiederfinden und man musste sich die Frage stellen: Sind wir Schwaben wirklich
so? Die Familiengruppe unter der Regie
von Rita Schmid, Angelika Händle und Brigitte Hoffmann hatte einen Sketch
vorbereitet, der einige der Albvereinsfamilie mit einbezog und dem das Publikum
begeistert applaudierte. Musikalisch umrahmt wurde der gesamte Abend wieder von
Hermann und Elisabeth Degen, die sowohl die gemeinsam gesungenen Wanderlieder,
als auch das zum Ausklang der Veranstaltung ausgelassene Tanzen
begleiteten.
Ein Abend
dieser Bedeutung erfordert Vorarbeit und Organisation. Ich danke hier noch
einmal allen, die geholfen haben, zum Gelingen beizutragen. Schön wäre es
gewesen, wenn doch noch mehr Mitglieder diese Arbeit mit ihrem Kommen gewürdigt
hätten. Diejenigen, die der Einladung zum Familienabend folgten, erlebten heitere und fröhliche
Stunden und beim Auseinandergehen war man sich einig: schee war's!
- gl -
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